badezeit

Auf der Suche nach einem wunderschönen Schwimmbad, das ich im Jahr 2000 in einem ›Tatort‹ sah, stieß ich auf ein 100 Jahre altes Jugendstilschwimmbad, in das ich mich direkt verliebte. Ich suchte weiter und fand im Osten und Westen Deutschlands zahlreiche Schwimmbäder aus der Jahrhundertwende: verlassene und besuchte, große und kleine, schlichte und prachtvolle. Allen haftet der verblasste Glanz einer untergegangenen Ära an. Die Architektur, die der Sonne viel Raum gibt, die vergangene Zeit, die in jedem Winkel steckt und die Treue der ›alten‹ Schwimmer zu ihren Bädern faszinieren mich. So ist die Arbeit ›Badezeit – Schwimmbäder der Jahrhundertwende‹, 2000–2005,
entstanden.

fc st. pauli

In den letzten fünf Jahren habe ich anlässlich des Umbaus das alte Millerntor-Stadion fotografiert. Ziel ist es, den Bestand fotografisch zu sichern, denn die Spielstätte des FC St. Pauli geniesst Kultcharakter - nicht nur wegen der guten Stimmung. Die Exponate können Sie in den Räumen der neuen Südtribüne und Haupttribüne, im Clubheim und in den Nassräumen auf Fotofliesen sehen. 

 

kohle an bord

Die DIANTHUS der Familie Peleman fährt unter belgischer Flagge Importkohle ins Ruhrgebiet. Diese Reise ging von Amsterdam nach Duisburg.

 

 

 

 

 

 

greenkeeping

In aller Stille wuchs ›Der Rasen, auf den die Welt schaut‹ – der WM-Rasen - in Südhessen auf. Vom Rasenkompetenzberater der FIFA - Herrn Lehmacher - ausgewählt, züchtete dort Thomas Büchner das wertvolle Grün. Sorgfältig gehegt und geplegt braucht ein guter Fußballrasen 13 Monate, bis er geschnitten wird und aufgerollt mit jeweils 20 LKWs in das Stadion gebracht werden kann. Die Verantwortlichen waren von Seiten der FIFA zu größter Verschwiegenheit verpflichtet, was die Lage der WM-Rasenflächen betrifft. Dieses Geheimnis hat mich gereizt.

kurhaus

Masserberg im Thüringer Wald: ein altes, leerstehendes Kurhaus aus der Jahrhundertwende. So belassen, wie es war - verlassen und eingefroren wie alles um diese Jahreszeit und in dieser Gegend.

 

 

 

 

spielstätten

Die WM 2006 wurde in 12 Stadien ausgetragen – einige von Ihnen sind Neu-bauten, andere modernisierte Kultstätten. Der Wandel des Fußballs erhebt hohe Ansprüche an die Arenen: prägnante und wandelbare Dachkonstruktio- nen, telegene und immergrüne Rasenflächen, erstklassige Akustik und großflächige Leinwände. Auch ohne Fans und Spieler erzählen diese Orte Geschichten von Leistung, Hoffnung und Enttäuschung und sie haben trotz Hightech etwas jeweils eigenes.

portraits

o.T.